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1991: Die Firma I.M.U. kündigt eine Sonderserie an, das Replika-Modell-Nr. I. Schnell geht das Gerücht um,
I.M.U. bediene sich der alten Original-Wiking-Formen. Wiking reagiert schnell: Ebenfalls 1991 erscheint die Sonderpackung Sprengwagen mit Walze 1961 (649/1) mit zwei Modellen des MB L 5000 in beige und melonengelb, basierend auf dem Modell 640/3 von 1959 bis 1962 unter Verwendung der alten Formen. Es sind eben jene beiden Modelle, die I.M.U. unter den Artikelnummern 20001 und 20002 anbietet. Die Wiking-Packung trägt erstmals die Aufschrift Original Wiking. Nun ist jedem klar, wer im Besitz der alten Original-Formen ist. ![]() Links das Wiking-Original des Sprengwagens in der Wiederauflage, rechts die I.M.U.-Kopie. Auf den ersten Blick nur an den Rädern zu unterscheiden, sieht man beim zweiten Blick auch leichte Detailunterschiede sowie eine etwas andere Farbtönung. |
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Presse-Mitteilung der Firma Wiking vom März 1991: Der Nachbau des aus den frühen sechziger Jahren stammenden Wiking-Sprengwagens mit Kehrwalze (mit Mercedes L 5000) wurde auf der diesjährigen Nürnberger Spielwarenmesse von einem Kleinserien-Hersteller angekündigt. Der Umstand, dass das geplante Modell kein Wiking-Zeichen aufweist, lässt erkennen, dass es sich hierbei um einen von Wiking nicht autorisierten Nachbau handelt. Als einzig autorisierter Hersteller wird Wiking sehr kurzfristig das "echte" Sprengwagen-Modell aus Originalformen dem interessierten Sammler anbieten. Dabei wird selbstverständlich dafür gesorgt, dass die Neuauflage zweifelsfrei als "Wiking-Replika 1991" zu erkennen ist.                                                                                                                                                     (zitiert nach MAZ 3/1991) |